13.09.2013 Lehnitz (Oberwasser) – Berlin (SV 03)   Keine Kommentare

 

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Geschrieben am 16.09.2013

12.09.2013 Stettin – Lehnitz (Oberwasser)   1 Kommentar

 

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Geschrieben am 16.09.2013

11.09.2013 Stettin – Hafentag   Keine Kommentare

 

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Geschrieben am 16.09.2013

10.09.2013 Swinemünde – Stettin   Keine Kommentare

Wir hatten vereinbart um 06:30 Uhr aufzustehen, damit wir um 08:00 Uhr ablegen konnten.
Beim Aufstehen rieben wir uns erst mal die Augen. Gestern Abend hatten die Wetterberichte noch von Wind aus Süd-Ost mit 20 Knoten gesprochen. Davon war jetzt weit und breit nichts zu sehen. Sogar die Sonne ließ sich blicken. Weiterlesen

Geschrieben am 16.09.2013

09.09.2013 Rønne – Swinemünde   Keine Kommentare

Da saßen wir nun mit unserem Wissen und mussten etwas daraus machen.
Somit fing der heutige Tag eigentlich Gestern an.
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Geschrieben am 16.09.2013

08.09.2013 Rønne – 11. Hafentag   Keine Kommentare

Die Wetterberichte sprachen weiterhin von sehr starken bis zu stürmischen Winden aus dem südlichen Sektor, so dass wir an unsrem Plan die Insel ein wenig zu erkunden festhielten.
Nach dem Frühstück machten wir uns 10:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Helligdomen, um den Weg nach Gudhejm zu wandern. Read the rest of this entry »

Geschrieben am 16.09.2013

07.09.2013 Rønne – 10. Hafentag   Keine Kommentare

Heute Morgen war es also soweit. Nach einer schlafarmen Nacht, Jorven war so aufgeregt, dass ihm das Einschlafen sehr schwer gefallen ist, begannen gegen 06:00 Uhr die letzten Vorbereitungen für Silkes, Jorvens und Tjarvens Abreise.
Die letzten Sachen wurden in der Tasche verstaut, Jorvens Frühstück für die Fähre vorbereitet, da er unser eigentliches Frühstück verschlafen hat und noch ein wenig Fahrtverpflegung eingepackt.
Noch an Bord hat Jorven verkündet, dass er wohl weinen müsse, wenn ich mich von ihnen verabschiede. Am Fährterminal sah es dann zum Glück ganz anders aus. Die Vorfreude auf die Fährfahrt wischte alle Gedanken an Abschiedstränen weg und zauberte ein vergnügtes Lachen in sein Gesicht. Auch Tjarven strahlte über das ganze Gesicht, als die Drei eincheckten.
Ich machte mich dann gleich auf den Weg zum Supermarkt und lud den Einkaufswagen mit den Lebensmitteln für die nächsten Tage voll. Die Taschen, die ich von Bord mitgenommen hatte boten gerade die ausreichende Transportkapazität. Die Dame von der Touristinformation, wo ich mir einen Busfahrplan besorgte, sah mich mitleidig an und meinte: „Sie haben aber eine Menge zu tragen.“
Zum Glück musste ich die Sachen nur bis zum Boot tragen, weiter wäre ziemlich schwierig geworden.
Zurück an Bord ging es erst mal darum die anstehenden Arbeiten in eine sinnige Reihenfolge zu bringen. Die Gästekabinen mussten vorbereitet, die Einkäufe verstaut, das Boot geputzt, die Vorschiffskoje eingeräumt, der Abwasch erledigt und die Essen für die nächsten Tage vorgekocht werden.
Eins fügte sich zum anderen und pünktlich zum Einlaufen der Fähre von Olli und Henning (der Überführungscrew) war ich mit allem fertig. Für den geplanten Abstecher zum Bäcker reichte die Zeit nicht mehr. 10 Minuten später stand ich wieder vor dem Fährterminal und beobachtete das Anlegemanöver. Bei näherer Betrachtung war klar, Festmacher waren gestern. Die Fähre manövrierte in ihre Parkposition, dort wurden dann „Zangen“ auf außen an der Fähre befestigte Poller gefahren und die Fähre damit festgemacht.
Bepackt mit den Taschen der Beiden und der „Sackkarre“ mit dem Gestell für die Kanalfahrt gingen wir zurück zum Yachthafen.
An Bord verstauten wir die Sachen, beratschlagten uns über das weitere Vorgehen. Um nicht nur an Bord zu „hocken“ und uns allen etwas Bewegung zu verschaffen spazierten wir durch den alten Teil von Rönne, bevor wir uns auf dem Store Torv ein Restaurant suchten und Abendbrot aßen. Bei dem abschließenden Softeis habe ich dann gepasst.
Nach diesem opulenten Mahl machten wir auf dem Weg zum Hafen noch einen kleinen Umweg. Unter Deck klönten wir noch eine Weile, bevor Ruhe in den Kojen einkehrte.
Ein langer Tag forderte bei uns allen seinen Tribut.

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Geschrieben am 07.09.2013

06.09.2013 Rønne – 9. Hafentag   Keine Kommentare

Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, wie gut es uns in unserem schwimmenden Ferienhaus an dieser schönen Insel geht? Jeden Tag finden wir tolle Sachen zum Erleben und hätten noch mehr Ideen, so dass wir gar nicht alles geschafft haben. Die Kinder machen alles munter mit und wenn sich ihre Schlafenzeit nach hinten oder vorn verschiebt, dann ertragen sie es komplett ohne Gequengel. Der Himmel strahlte heute auch wieder, der einzige Wehmutstropfen war der einsetzende kräftige Wind aus südöstlicher Richtung, welcher Martin einiges Kopfzerbrechen bereitet, uns bei unseren Ausflügen aber nicht stört.
Heute hatten wir uns eine Tour an der Westküste der Insel vorgenommen. Wir starteten in Hasle bei der Museums-Räucherei. Schon beim Einparken entdeckten wir einen Spielplatz auf der anderen Seite des Parkplatzes. Da gerade Mittagszeit war, bestellten Martin und ich uns jeder ein Fischgericht. Martin aß „Sol over Gudhjem“(Sonne über Gudhjem, siehe Foto) und ich Fischfrikadellen mit erstaunlich leckerem Kartoffelsalat. Jorven wollte nicht essen, sondern lieber auf dem Spielplatz spielen, während Tjarven die Fischfrikadellen auch lecker fand. Martin hatte die gute Idee das Tablett einfach mit auf den Spielplatz zu nehmen und praktischer Weise fanden wir dort auch mehrere Schwedenbänke. So startete der Ausflug gleich für uns alle prima.
Als nächstes fuhren wir durch die als pittoresk beschriebenen Fischerdörfchen Hellig-Peder und Teglkås, aber nun ja.
Der nächste Halt war für einen steilen Abstieg zu einer freistehenden Felsformation „Jons Kapel“. Nach Ende der Treppenstufen musste man ganz schön klettern, aber das finden wir ja interessant. Auf dem Foto, wo die Kinder und ich Martin zuwinken, stehen wir „auf der Kanzel“ und können nach unten auf den Steinstrand sehen. Ob die „Weißen Felsen“ nebenan auch ohne die Hinterlassenschaften der Kormorane weiß wären, weiß ich nicht.
Das nächste Mal suchten wir uns einen Parkplatz in „Vang“, einem ehemaligen Steinbruch- und Steinmetzstädtchen. Wir liefen ein Stück in den alten Granitsteinbruch hinein, sowie unter einer skulpturalen Brücke hindurch, die seit 2002 die Schlucht überspannt. Da Tjarven aber im Buggy schlief und der weitere Weg nicht buggytauglich war, kehrten wir um und besuchten eine restaurierte Wassermühle. Leider war der Bach ausgetrocknet, so konnte Jorven aber trockenen Fußes ein Bypass-Tor bedienen. Eigentlich wollten wir noch zu einem nahegelegenen Wasserfall, aber angesichts des Supersommers befürchteten wir, dass auch dieser kein oder kaum Wasser führen würde. Zudem war es mittlerweile schon 16 Uhr, so dass wir uns auf den Rückweg machen mussten, um zu tanken und um 17 Uhr das Mietauto abzugeben. An Bord spielten Jorven und Tjarven wettkrabbeln und landeten kuschelnd und lachend in unserer Koje.
Unsere Reisetasche ist soweit es ging gepackt. Leider müssen wir morgen von Bord und können gar nicht fassen, wie schnell 11 Wochen vergangen sind.
Nicht dass wir uns beklagen, aber trotzdem ist es schön festzustellen, dass wir alle noch gern länger miteinander unterwegs gewesen wären. Wir hatten so viele schöne Erlebnisse und nette Mitsegler, dass wir noch jahrelang davon zehren werden.

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Geschrieben am 06.09.2013

05.09.2013 Rønne – 8. Hafentag   1 Kommentar

Der heutige Tag begrüßte uns mit strahlend blauem Himmel.
Ein idealer Start in einen Tag, den wir als Strandtag deklariert hatten.
Tjarven schlief heute unbehelligt bis 07:30 Uhr, Jorven mit einer Unterbrechung bis ca. 07:00 Uhr. Gegen 05:45 Uhr wurden Jorven und ich geweckt, weil unsere Nachbarn ablegen wollten, die Crew aber noch nicht vollzählig war. Also versuchte der Skipper den Rest seiner Crew, die noch im Waschhaus war (ca. 200m Luftlinie) lauthals über sein Vorhaben zu informieren. Ob es genützt hat kann ich nicht sagen, ich habe das Vorschiffsluk geschlossen und damit die weitere Kommunikation zwischen Waschhaus und Boot soweit gedämpft, dass wir weiter schlafen konnten.
Nach dem Frühstück packten wir unsere Strandtaschen und machten uns auf den Weg nach Dueodde. Auf dem Weg dorthin versuchten wir noch unsere Datenkarte von „3“ zu laden. Denn obwohl ich beim Kauf in Karlskrona gesagt hatte, dass ich eine Karte für einen Monat benötige, hat sie genau eine Woche, nach dem wir aus Simrishamn ausgelaufen sind ihren Dienst quittiert.
Die Aktivierung über die dafür vorgesehene Seite (Zahlung wäre sogar per Kreditkarte möglich gewesen) scheiterte daran, dass wir nicht herausfinden konnten, welche Kartennummer wir dort eingeben sollten. Die der Datenkarte war es jedenfalls nicht. Mit der Ländervorwahl war sie zu lang, ohne bekamen wir die Meldung, dass es sich um keine gültige „3“-Prepaid-Karte handeln würde.
Wir waren mit unserem Latein am Ende und schickten eine SMS an Anke (Silkes Tante in Schweden) mit der Bitte uns einen Freischaltecode zu schicken, falls sie an dem passenden Shop in Halmstadt vorbei kommt.
Tjarven war schon kurz nach dem Verlassen des Parkplatzes eingeschlafen. Jorven hatte kurz vor dem Parkplatz von Dueodde einen toten Punkt, da wir diesen erst gegen 11:00 Uhr dort waren.
Wie verabredet informierten wir Brigitte und Detlef, als wir uns auf dem Parkplatz ankamen. Sie waren gerade auf einer Besichtigungstour in Gudhjem und wollte später vielleicht mal vorbeischauen.
Als wir jedoch auf dem buggyfreundlichen Holzbohlenpfad vom Parkplatz waren war Jorvens Müdigkeit im Nu verflogen. Bereits auf dem halben Weg war ganz begeistert von dem großen Strand und hätte am liebsten sofort das Buddelzeug ausgepackt.
Am Strand ist er dann erst mal ein paar Minuten durch den Sand getobt, um die Größe des Strandes und den schönen Sand zu verarbeiten.
Danach machte er sich mit seinem Eimer auf den Weg, um flach geschliffene Steine als Begrenzung für die zu bauende Straße einzusammeln.
Das jeder Versuch eine Straße zu bauen, schon im Keim zum Scheitern verurteilt gewesen ist, brauche ich nicht zu erwähnen.
Denn auch Tjarven genoss den weichen und warmen Sand in vollen Zügen. Mal buddelte er darin, mal krabbelte er.
Gegen Mittag versorgten wir die Jungs mit Brei bzw. mit Köttböllar, die wir in einer Thermoskanne warmgehalten hatten.
Nach der Stärkung wurde mit neuer Energie weiter gebuddelt, gekrabbelt, gerannt.
Jorvens liebstes Spiel hieß „Schnellfähre“. Dabei war er der Kapitän und gab den Kurs vor und einer von uns musste ihm als Passagier folgen.
Am frühen Nachmittag wagten Jorven und ich uns dann auch ins Wasser und genossen die Wellen, die sich mit dem zunehmenden Wind inzwischen aufgebaut hatten.
Wir waren gerade aus dem Wasser heraus, als Brigitte und Detlef eintrafen. Sie wurden von beiden Jungs mit einem strahlenden Lächeln begrüßt. Noch mehr strahlten die Augen, als sie eine Packung Zimtschnecken auspackten…
Gegen 15:00 Uhr packten wir dann unsere Sachen. Tjarven war schon sichtlich müde, denn er legte freiwillig Krabbelpausen bei uns auf der Decke ein, in denen er sich hinlegte und ankuschelte.
Auf dem Parkplatz verabschiedeten wir uns von Brigitte und Detlef, die jetzt noch eine „ungestörte“ Urlaubswoche auf Bornholm genießen können.
Unseren Tagesabschluss bildete ein Abstecher nach Snogebæk, wo wir uns noch ein typisch dänisches Softeis gönnten.
Auf der Rückfahrt nach Rønne fielen uns am Flughafen etliche Leute auf, die neben der Straße am Zaun zum Flughafengelände saßen und bei einem Picknick die Landebahn beobachteten. Silke ulkte „Vielleicht kommt ja das Königspaar“. Als wir in Rønne am Hafen vorbeifuhren verwunderten uns die starke Polizeipräsenz und ein vorbereitetes Rednerpult.
Auf der Straße zum Yachthafen mussten wir kurz halten, weil uns eine Menge Soldaten entgegen marschiert kamen. Auf dem Parkplatz hinter der Touristinformation waren bereits eine Kapelle in rot-weißer Uniform, mehrere „hochdekorierte“ in Marineuniform und eine Polizeieinheit angetreten.
Jorven war ganz interessiert und so stiegen Silke und er aus, um das Treiben zu beobachten. Ich stellte das Auto ab und begann den Kofferraum zu leeren. Was die Ursache für den Aufmarsch gewesen ist konnten Silke und Jorven nicht in Erfahrung bringen, aber gefallen hat es Jorven.
Vor dem Abendessen gingen wir alle noch duschen, um uns einigermaßen zu entsanden.

Für uns heißt es morgen die ersten Sachen packen, die Silke am Samstag mit nach Mahlow nehmen möchte. Außerdem müssen wir die Kabinen für die Überführungscrew herrichten. D.h. das Spielzeug der Kinder wird zusammengeräumt und unter der Vorschiffskoje verstaut, damit die Leute Platz für ihre Sachen haben.
Ein wenig Bauchschmerzen bereiten mir gerade die Windprognosen für die nächsten Tage, die Wind aus dem südöstlichen Quadranten mit 5-6 Bft. vorhersagen. Für eine Überfahrt nach Swinemünde ist es nicht gerade die „optimale“ Vorhersage. Ob die Vorhersagen zu trafen und was wir daraus gemacht haben könnt ihr hier in den nächsten Tagen lesen.

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Geschrieben am 05.09.2013

04.09.2013 Rønne – 7. Hafentag   Keine Kommentare

Als Martin heute Morgen um 7:30 Uhr schon Wäsche aufhing, erstaunten wir unsere Vereinskameradin auf dem Nachbarschiff doch sehr. Dabei hatten wir bereits gestern Abend gewaschen und es wegen der Nachttierchen bloß noch nicht aufgehängt.
Heute durfte unser kleiner Bettschläfer sein Vormittagsschläfchen in seiner Koje machen, so dass wir in Ruhe das Abendessen und den Tagesproviant vorbereiten konnten.
Gegen 11 Uhr machten wir uns erneut auf an die Ostküste, diesmal nach Svaneke. Die kleinste Stadt Dänemarks hat sehr viele gut erhaltene Fachwerkhäuser zu bieten. Auf dem Svaneke Torv war heute „Handarbeitsmarkt“, was die Stadt trotz Nachsaison belebte. Uns gefielen die Sachen aber nicht so sehr, so dass wir lieber bei „Pernile Bülow“ zusahen, wie in der Glaswerkstatt Engel gemacht wurden. Jorven war ganz fasziniert und wollte überhaupt nicht weiter gehen.
Gleich nebenan gibt es Lakritz in vielen ausgefallenen Geschmackssorten von „Johan Bülow“ zu kaufen. Leider wurde gerade kein Lakritz hergestellt. Dafür jedoch in der Bonbon-Manufaktur am Marktplatz, wo Jorven erneut ausdauernd zusah. Ich fütterte irgendwann Tjarven draußen auf einer Bank, als Jorven mit einem geschenkten Bonbon zu mir kam, in welchem „Mor“ (Mama/Mutter) stand. Wie sie das hinbekommen, muss mir wohl leider ein Rätsel bleiben.
Ursprünglich hatten wir heute einen Ausflug zur Insel Christiansø vorgesehen, hatten aber davon Abstand genommen, weil es für Tjarven wieder stundenlang Manduca bedeutet hätte. Selbst im Buggy heute, stelle er sich immer wieder hin oder hing sich heraus. Ich glaube, dass er sich freuen wird zu Hause im Garten ausdauernd krabbeln zu können.
Nach der Bonbonnascherei drohten dicke, dunkle Wolken am Himmel, aber dennoch liefen wir zur Räucherei, welche an einer alten Schanze liegt. Beide Kinder freuten sich über den Hügel zum Hinunterkrabbeln bzw. -rollen. Im Anschluss liefen wir zum Vigehavn, einem sehr kleinen, aber idyllisch gelegenen Hafen mitten zwischen flachen Felsen. Von dort hatten wir einen guten Blick auf den dreibeinigen Wasserturm, welcher vom selben Architekten gebaut wurde, der die Oper in Sydney entworfen hat. Der Turm sieht aus wie ein Seezeichen und ist Svanekes Wahrzeichen.
Nun plagte uns ein wenig Hunger, so dass wir uns Fischfrikadellen, Käse und Brötchen besorgten und auf dem Marktplatz verzehrten. Die Wolken drohten nach wie vor, aber brachten keinen Tropfen Regen. Inzwischen war es schon 15:30 Uhr und die Kinder mussten dringend wieder schlafen. Also nutzen wir den, mit Teppich gepolsterten, Kofferraum als Wickeltisch und die Kindersitze als Schlafstätte. Damit die beiden noch etwas länger als die halbe Stunde Rückfahrt nach Rønne schlafen konnten, machten wir noch einen Umweg und sahen uns Boderne und Arnager an.
Boderne besteht nur aus wenigen roten Häusern, in welchen Boutiquen beheimatet sind. Arnager hat einen vorgelagerten Hafen, der nur durch die längste Holzbrücke Dänemarks zu erreichen ist.
Wie verabredet riefen wir Brigitte und Detlef an, um ihnen unsere Ankunftszeit am Schiff mitzuteilen. Sie wollten sich gern mal unser Boot ansehen, weil sie keine Vorstellung davon hatten. Da sie gerade in Rønne unterwegs waren, waren sie kurze Zeit später bei uns an Bord und fanden es geräumiger, als sie es sich vorgestellt hätten.
Zum Abendessen gab es Köttbullar mit Preiselbeeren, Kartoffelbrei und Bohnen. Beide Kinder aßen mit gutem Appetit, auch wenn wir Tjarven die Köttbullar vorenthalten haben.
Mit Erschrecken habe ich heute festgestellt, dass wir nur noch 2 Tage/Abende an Bord haben. Jorvens Buch reicht noch gerade so lange, genauso wie meine alkoholfreien Biere. Überhaupt sind wir im Grunde genommen mit allen planbaren Sachen ziemlich genau hingekommen.

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Geschrieben am 04.09.2013